In Dresden haben rechte Gruppierungen wie Pegida, sogenannte „Identitäre“ und Vertreter der „Ein-Prozent-Bewegung“ zu einer Mahnwache für die Opfer des Anschlags am Breitscheidplatz vom 19. Dezember  in Berlin aufgerufen.  Dabei schaukelte sich die Stimmung aggressiv hoch, auch Journalist*innen wurden bedroht. Zum Schutz des anwesenden Reporters veröffentlichte der mdr den Bericht über die Veranstaltung ohne Autorennamen. Dass solche Schutzmaßnahmen im journalistischen Tagesgeschäft  erforderlich sind, ist erschütternd und zeigt einmal mehr, wie massiv die freie Berichterstattung durch Gewalt, Drohungen und Beleidigungen bedroht ist.

 

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