Schlagwort: DJV

DJV Sachsen im Gespräch mit der Polizei

Vertreter des sächsischen DJV-Landesverbandes und der Landespressekonferenz Sachsen (LPK) haben sich mit Vertretern des Staatsministeriums des Innern und der sächsischen Polizei getroffen, um sich über die Gewährleistung der Pressefreiheit bei Versammlungen in Sachsen auszutauschen. Als Folge des Gespräches versprach die Polizei Sachsen, in Zukunft enger mit Journalisten zu kooperieren und sie bei Demos, vor allem von Pegida und ihren Ablegern, vor Übergriffen zu schützen. Im Ergebnis des Treffens wurde folgendes vereinbart: Der Inspekteur der Polizei, Dieter Hanitsch sagte zu, in einem Chefgespräch die Polizeidirektoren für die Belange der Journalisten zu sensibilisieren. In ... zum Beitrag

„Nach Worten folgen Taten“ Interview mit Frank Überall

Rechtspopulisten gehen immer aggressiver und gewalttätiger gegen Journalisten vor. Der Deutsche Journalistenverband will auf das Problem aufmerksam machen.

Eine Stunde Medien — DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall im Gespräch mit Daniel Fiene für DRadio Wissen

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Ine Dipmann: „Sie schlagen mich?“

Ine Dippmann (41) ist seit Februar 2014 Landeskorrespondentin von MDR Info in Sachsen. Sie ist Landesvorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) Sachsen. Dieser Augenzeugenbericht ist die Zusammenfassung eines Interviews, das sie mit Matthias Meisner (Tagesspiegel) führte. Am 11.1.2016 berichtete ich für den MDR Hörfunk als Live-Reporterin von verschiedenen Kundgebungen in Leipzig. Zwischen den stündlichen Live-Schalten von einem Ü-Wagen bin ich immer wieder an verschiedene Punkte der Innenstadt gegangen oder mit dem Rad gefahren. Zur Kundgebung von Legida bin ich erst am Ende gestoßen, da waren die Reden von Bachmann und Festerling schon durch. Gerade "sang" Hannes Ostendorf ... zum Beitrag

Kamerateams bei AfD-Demo in Magdeburg angegriffen

Bei einer Wahlkampfveranstaltung der AfD Sachsen-Anhalt am 27. Januar in Magdeburg sind Journalisten-Teams des ZDF und des mdr angegriffen und aus der Menge heraus mit Reizgas attackiert worden. Einige Journalisten mussten medizinisch versorgt werden. Bericht des ZDF Bericht des mdr Reaktion des DJV Der DJV verurteilte die Angriffe aufs Schärfste und forderte die Partei auf, sich von der Gewalt gegen Journalisten zu distanzieren. „Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, sich mit der Bedrohung von Journalistinnen und Journalisten gesellschaftlich zu beschäftigen. Es kann nicht sein, dass unsere Kolleginnen und Kollegen die bloße Ausübung ihres Berufes mit gesundheitlichen Schäden bezahlen ... zum Beitrag

„Kriminalisten wachsen ja nicht auf dem Baum“

Sebastian Fiedler ist Vize-Bundesvorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) und Landesvorsitzender seiner Organisation in NRW. Die Spitze der Kripo-Gewerkschaft beschäftigt auch die zunehmende Gewalt gegen Journalistinnen und Journalisten. Im Interview mit augenzeugen.info berichtet Fiedler über die Schwierigkeiten, Täter dingfest zu machen und die rechtliche Verpflichtung, Medienvertreter bei Demonstrationen zu schützen.    Das Gespräch mit Sebastian Fiedler führte Frank Überall. Journalistinnen und Journalisten werden immer häufiger bei Demonstrationen angegriffen – am häufigsten von Rechtsextremen. Ich habe den Eindruck, dass die Täter nur selten gefasst ... zum Beitrag
Bundestag beschäftigt sich mit Gewalt gegen Journalisten Seit Monaten beschimpfen und attackieren Demonstranten Medienvertreter. Das Thema fängt an, bei Politikern Gehör zu finden. Am 13.01.2016 haben sie sich in einem Fachgespräch im Deutschen Bundestag aus erster Hand über die Arbeitsbedingungen von Journalisten informiert. Zu den eingeladenen Expert_innen und Berichterstatter_innen zählten: Britta Hilpert, Leiterin ZDF-Landesstudio Brandenburg in Potsdam, Vorstandsmitglied „Reporter ohne Grenzen“ Martin Hoffmann, Europäisches Zentrum für Presse- und Medienfreiheit Jaafar Abdul Karim, Journalist und Moderator „Deutsche Welle“ Stefan Raue, Chefredakteur „Mitteldeutscher ... zum Beitrag
Strafanzeige wegen Volksverhetzung Der DJV hat am 13. Januar Strafanzeige wegen Volksverhetzung und aller sonst in Betracht kommenden Straftaten gegen die Pegida-Organisatorin Tatjana Festerling erstattet. Anlass ist ihr Aufruf bei der Leipziger Legida-Demonstration vom 11. Januar: "Wenn die Mehrheit der Bürger noch klar bei Verstand wäre, dann würden sie zu Mistgabeln greifen und diese volksverratenden, volksverhetzenden Eliten aus den Parlamenten, aus den Gerichten, aus den Kirchen und aus den Pressehäusern prügeln." Festerling erzeuge bzw. steigere mit der Äußerung Feindschaft gegenüber den genannten Personen, heißt es in der Anzeige des DJV an die Staatsanwaltschaft Leipzig .  ... zum Beitrag

„Pegida“ brutal (nicht nur) in Köln: Knalltrauma, Schnittwunden, blaue Flecken

Seit mehr als 20 Jahren berichte ich über Aufmärsche von Rechtsextremen und Rechtspopulisten. Angenehm war das nie. Aber was man in diesen Monaten bei solchen Demonstrationen erlebt, stellt alles in den Schatten. Zum Beispiel am 9. Januar 2016 in Köln. Das war der Samstag nach den Silvester-Übergriffen am Kölner Hauptbahnhof. Die Pegida-Bewegung hatte zur Kundgebung aufgerufen. Angeblich „nur“ besorgte Bürger. Im Vorfeld hatten sich die Organisatoren von jeglicher Form der Gewalt distanziert. Zumindest verbal. Als ich aus Berlin am Kölner Hauptbahnhof ankam, war die Szene schon etwas eigenwillig. Aggressiv anmutende Männer setzten im Bahnhofsgebäude schon zu dieser Mittagszeit ... zum Beitrag

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