Schlagwort: Polizei (Seite 2 von 3)

Interview mit Rainer Wendt: Plädoyer für den „echten“ Presseausweis

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) im Beamtenbund, Rainer Wendt, berichtet im Interview über die Belastung seiner Kolleginnen und Kollegen bei politischen Demonstrationen. Vor allem rechte Gewalt habe zugenommen. Außerdem plädiert er für die Wiedereinführung des „offiziellen“ Presseausweises für hauptberufliche Medienvertreter. Das Interview führte DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall Wie hat sich aus Ihrer Sicht die Situation bei extremistischen Demonstrationen in der letzten Zeit verändert? Wir beobachten seit längerem einen Trend zu teilweise sehr aufgeheizten Stimmungen bei rechten und linken Demonstrationen, man spricht von Wechselwirkungsspirale. ... zum Beitrag

Hartmut Schneider: „Blessuren gelten als Statussymbol“

Das Interview mit dem Fotografen Hartmut Schneider führte Frank Überall. Herr Schneider, seit Jahren dokumentieren Sie fotografisch Aufmärsche und Veranstaltungen von Neonazis – zu journalistischen, aber auch zu Dokumentationszwecken. Warum verbringen Sie so viel Zeit auf solchen Veranstaltungen, auch wenn Sie daran meist kein Geld verdienen? Dazu zunächst eine Vorbemerkung: Ich sehe mich nicht als Journalist, sondern als Fotograf, der Zeiterscheinungen subjektiv dokumentiert und ordne mich daher eher der künstlerischen Fotografie zu. Spontan würde ich antworten, das frage ich mich auch oft, weil diese Veranstaltungen anstrengend, gefährlich und frustrierend sind. Der Grund ist, ... zum Beitrag

Frank Überall: „Warum Angriffe auf Journalisten die Demokratie gefährden“

Die Mischung aus Augenzeugenberichten, Gastbeiträgen und Interviews trägt aus unserer Sicht  nicht nur zu einem kollegialen Austausch bei – sie dient gleichzeitig auch als ständiges Gesprächsangebot an die zuständigen Institutionen.

Der DJV-Vorsitzende Frank Überall beschreibt in einem Gastbeitrag für den „vorwärts“ die Zielsetzung des Projektes augenzeugen.info und zieht eine erste Zwischenbilanz.

Zum Beitrag auf vorwärts.de

Frank Überall: „Berufsbild mit Gefahrenpotenzial“

Gerade die Kolleginnen und Kollegen, die als Berichterstatter die neu erstarkte Rechte und ihre Initiativen wie Pegida und AfD kritisch begleiten, sehen sich zunehmend mit Hass und sogar Gewalt konfrontiert.

In seinem Vortrag beim Medienforum NRW am 8. Juni 2016 sprach DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall über die Missstände für die Arbeit von Journalisten und erläuterte, was Politik und Behörden aus seiner Sicht tun müssen, um die Pressefreiheit zu schützen.

Zum Beitrag auf koeln-nachrichten.de

Rangliste der Pressefreiheit: Deutschland ist abgerutscht

Deutschland steigt in der Rangliste der Pressefreiheit vier Plätze auf Rang 16 ab. Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 vergleicht die Situation für Journalisten und Medien in 180 Staaten und Territorien. Die "Reporter ohne Grenzen",  bewerten die Verschlechterung als "eine Folge der stark gestiegenen Zahl von Anfeindungen, Drohungen und gewalttätigen Übergriffen gegen Journalisten." Das lassen wir an dieser Stelle einfach mal so stehen. Rangliste der Pressefreiheit 2016 Situation in Deutschland ... zum Beitrag

Michael Klarmann: „Für Rechtsextreme ein personifiziertes Feindbild“

Der Journalist Michael Klarmann berichtet seit vielen Jahren vor allem über die rechtsextreme Szene in Nordrhein-Westfalen. Auch in Vorträgen – unter anderem für den Deutschen Journalisten-Verband (DJV) - gibt er seine Erfahrungen weiter und berichtet über die zunehmenden Schwierigkeiten in diesem speziellen Feld der Berichterstattung. Frank Überall hat ihn für zu den Herausforderungen seines besonderen Jobs befragt.   Überall: Was Journalistinnen und Journalisten jetzt in der ganzen Republik erleben, kennen Sie schon seit Jahren: Beschimpfungen und Gewalt von Seiten der Demonstranten. Wie hat sich die Situation in den letzten Monaten oder Jahren aus Ihrer Sicht entwickelt? Klarmann: ... zum Beitrag

Fotograf bei Nürnberger AfD-Demo attackiert

Am Wahlsonntag (13.03.2016) ist bei einer  AfD-Demo in Nürnberg ein Bildjournalist angegriffen worden. 150 AfD-Sympathisanten standen dort 500 Gegendemonstranten gegenüber.  Die Polizei nahm den Angreifer fest, stellte die Personalien fest und ließ den etwa 30 Jahre alten Mann später wieder frei. Verletzt wurde niemand bei dem Vorfall. Ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann wurde eingeleitet. Die Ordner, die bei dem AfD-Demonstrationszug eingesetzt waren, hatten nach Angaben der BR-Reporterin vor Ort nicht eingegriffen. Dieser Beitrag ist eine leicht geänderte und gekürzte Fassung der Meldung auf BR.de ... zum Beitrag

Mario Bialek: Anzeige gegen Anzeige

Seit acht Jahren dokumentiert der Fotograf Mario Bialek kontinuierlich Demos von rechten und rechtsextremen Gruppierungen. Vor allem in Sachsen-Anhalt und Thüringen, aber auch überregional. Aufgrund seiner intensiven haupt- und nebenamtlichen Auseinandersetzung mit dem Themengebiet ist er nach eigener Aussage bei der Szene hinreichend bekannt und werde demzufolge regelmäßig angefeindet. Bei einer AfD-Demo am 11. Januar 2016 in Merseburg wurde er als begleitender Fotograf angegriffen und erstattete Strafanzeige. Die im Polizeirevier eingereichte Fallschilderung dokumentieren wir hier gekürzt. Die beiden Personen mit der Taschenlampe kamen aus der Masse der Teilnehmenden heraus gerade ... zum Beitrag

DJV Sachsen im Gespräch mit der Polizei

Vertreter des sächsischen DJV-Landesverbandes und der Landespressekonferenz Sachsen (LPK) haben sich mit Vertretern des Staatsministeriums des Innern und der sächsischen Polizei getroffen, um sich über die Gewährleistung der Pressefreiheit bei Versammlungen in Sachsen auszutauschen. Als Folge des Gespräches versprach die Polizei Sachsen, in Zukunft enger mit Journalisten zu kooperieren und sie bei Demos, vor allem von Pegida und ihren Ablegern, vor Übergriffen zu schützen. Im Ergebnis des Treffens wurde folgendes vereinbart: Der Inspekteur der Polizei, Dieter Hanitsch sagte zu, in einem Chefgespräch die Polizeidirektoren für die Belange der Journalisten zu sensibilisieren. In ... zum Beitrag

„Nach Worten folgen Taten“ Interview mit Frank Überall

Rechtspopulisten gehen immer aggressiver und gewalttätiger gegen Journalisten vor. Der Deutsche Journalistenverband will auf das Problem aufmerksam machen.

Eine Stunde Medien — DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall im Gespräch mit Daniel Fiene für DRadio Wissen

http://goo.gl/sQKw9B

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