Kurzmitteilungen

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert alle Journalistinnen und Journalisten auf, Übergriffe und tätliche Angriffe immer und unverzüglich anzuzeigen. DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall: „Eine Ohrfeige ist keine Bagatelle, sondern ein Angriff auf die Pressefreiheit.“ Auch wenn in letzter Zeit Übergriffe auf Journalisten kaum noch Gegenstand der Berichterstattung seien, habe sich an der feindlichen Haltung insbesondere von Rechtsextremisten gegenüber Medienvertretern nichts geändert. Der DJV-Vorsitzende reagiert damit auf Berichte aus Sachsen, nach denen 17 von 44 Angriffen auf Journalisten nicht bekannt seien. Das sächsische Innenministerium teilt dazu mit, dass diese ... zum Beitrag
Bei einem Aufmarsch der NPD-dominierten MVgida-Bewegung im mecklenburgischen Grevesmühlen ist am Montag ein Bildjournalist angegriffen worden. An der Demo gegen Flüchtlinge, zu der der örtliche Pegida-Ableger aufgerufen hatte, nahmen rund 160 Menschen teil. In der Pressemitteilung der Polizei heißt es über den Vorfall: „Der Mann erlitt durch einen Faustschlag des Angreifers leichte Verletzungen im Gesichtsbereich. " Der Angreifer konnte flüchten. Die Polizei ermittelt jedoch gegen einen Verdächtigen, er soll ein bekannter Aktivist der rechtsextremen Szene sein. Medienberichte zum Thema:  Neues Deutschland (Reaktion des DJV) Endstation Rechts SPIEGEL ONLINE ... zum Beitrag
Bundestag beschäftigt sich mit Gewalt gegen Journalisten Seit Monaten beschimpfen und attackieren Demonstranten Medienvertreter. Das Thema fängt an, bei Politikern Gehör zu finden. Am 13.01.2016 haben sie sich in einem Fachgespräch im Deutschen Bundestag aus erster Hand über die Arbeitsbedingungen von Journalisten informiert. Zu den eingeladenen Expert_innen und Berichterstatter_innen zählten: Britta Hilpert, Leiterin ZDF-Landesstudio Brandenburg in Potsdam, Vorstandsmitglied „Reporter ohne Grenzen“ Martin Hoffmann, Europäisches Zentrum für Presse- und Medienfreiheit Jaafar Abdul Karim, Journalist und Moderator „Deutsche Welle“ Stefan Raue, Chefredakteur „Mitteldeutscher ... zum Beitrag
Strafanzeige wegen Volksverhetzung Der DJV hat am 13. Januar Strafanzeige wegen Volksverhetzung und aller sonst in Betracht kommenden Straftaten gegen die Pegida-Organisatorin Tatjana Festerling erstattet. Anlass ist ihr Aufruf bei der Leipziger Legida-Demonstration vom 11. Januar: "Wenn die Mehrheit der Bürger noch klar bei Verstand wäre, dann würden sie zu Mistgabeln greifen und diese volksverratenden, volksverhetzenden Eliten aus den Parlamenten, aus den Gerichten, aus den Kirchen und aus den Pressehäusern prügeln." Festerling erzeuge bzw. steigere mit der Äußerung Feindschaft gegenüber den genannten Personen, heißt es in der Anzeige des DJV an die Staatsanwaltschaft Leipzig .  ... zum Beitrag

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